Motivationwonderland – 3 Tipps zum Zeitmanagement

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit besuchte ich ein Seminar zum Thema Zeitmanagement. Ich wollte mich nicht totoptimieren, aber drei Tipps waren so gut, dass ich noch immer davon profitiere:

1. Ein freier Schreibtisch

Mein Schreibtisch war schon seit Schulzeiten nicht mehr groß dekoriert. Fotos, Schreibtischsets und Überraschungseierfiguren waren also lange passé, aber ich konnte sehr gut stapeln. Einfach hübsche Stapel machen und sie hoch in die Ecken des Schreibtischs schieben. Und wenn da kein Platz mehr war, an die Kanten. So näherten sich die Stapel mehr und mehr meiner kleinen Arbeitsfläche in der Mitte, was zur Folge hatte, dass ich immer mindestens mit einem Auge bei einem anderen Projekt war als bei dem, das ich eigentlich gerade bearbeiten wollte. „Motivationwonderland – 3 Tipps zum Zeitmanagement“ weiterlesen

„Wir wollten einfach nie etwas anderes machen“ – Über die Gründerinnen des manko café + workspace

Nataly und Luise haben sich einen Traum erfüllt. Vor vier Wochen eröffneten sie das manko café + workspace in Düsseldorf-Friedrichstadt. Wie sie auf das Konzept kamen, was sie vorher gemacht haben und ob es schon Pläne für die Zukunft gibt, verrieten sie mir bei einem kleinen Plausch am Tresen.

Foto: Annika Bethan

„„Wir wollten einfach nie etwas anderes machen“ – Über die Gründerinnen des manko café + workspace“ weiterlesen

Danke, liebe Zeit der CDs

Ich liebe ja die Mari-Kondo-Methode zum Aufräumen, bei der man jedes Ding in die Hand nimmt und sich fragt, ob es einen glücklich macht. Wenn man damit einmal durch ist, hat man eine schöne, minimalistische Wohnung, in der jeder Gegenstand seinen Platz hat. Allerdings bleibt es dann ja nicht für immer so. Zum einen schaffen es immer wieder neue Dinge in die Wohnung. Zum anderen verändere ich mich ja auch. Nicht alles, was mich bei der letzten großen Aufräumaktion zu Beginn meines Sabbaticals glücklich gemacht hat, tut es das auch heute noch. „Danke, liebe Zeit der CDs“ weiterlesen

Wie ich mein Sabbatical verbrachte – Teil II

-> Hier geht’s zu Teil I

5. Ausprobieren

Was wollte ich denn noch schon immer mal machen, fragte ich mich. Ich mag Bücher, sehne mich aber auch nach etwas Praktischem, Sinnvollem … Buchbinden! Beim Buchbindeworkshop lernte ich, was eine Ahle ist, wie viele Löcher man für welche Bindung in den Falz piekst, dass Leim schneller an den Fingern trocknet, als man „Buchdeckel“ sagen kann, und was für tolle große Maschinen es zum präzisen Schneiden oder zum Pressen eines Buchblocks gibt. Und ein Wochenende später gleich noch, was Siebdruck ist. Das steht in Museen oft an den Werken und darunter konnte ich mir immer nichts vorstellen. Jetzt habe ich mit dieser Technik selbst ein paar Buchdeckel in den Siebdrucktrendfarben Neonpink und Neonorange gedruckt. „Wie ich mein Sabbatical verbrachte – Teil II“ weiterlesen

Wie ich mein Sabbatical verbrachte – Teil I

Der Job war gekündigt und die Freiheit rief. Ein Jahr Sabbatical lag vor mir. Dass es ein ganzes Jahr werden würde, wusste ich allerdings im November 2015 noch nicht. Mein Plan war es lediglich, mal keinen Plan zu haben. Den Kopf beiseite zu schieben und mal nicht auf die Stimmen zu hören: „Aber der Lebenslauf!“, „Es ist immer einfacher, sich von einer sicheren Stelle aus zu bewerben!“, „Du musst doch was Richtiges machen!“. Stattdessen mal nur auf den Bauch zu hören. Und der wollte Dinge ausprobieren, für die neben einer Vollzeitstelle nie Zeit und Kraft da sind. Und herausfinden, in welche Richtung es weitergehen soll. Was ich dann so gemacht habe? Hier kommen die 8 Themen, die mich während meiner persönlichen Auszeit am meisten beschäftigt haben: „Wie ich mein Sabbatical verbrachte – Teil I“ weiterlesen

„Das ist halt ’ne Boulette“ – Interview mit Sarah über das Berlinerische

Die Reihe „Dolle Dialekte“ geht in die zweite Runde. Diesmal: Berlinerisch. Um mit Sarah über unseren gemeinsamen Heimatdialekt zu sprechen, habe ich mich mit ihr in der Wuppertaler Mensa getroffen. Lag es an der kulinarischen Umgebung, dass wir so schnell bei Wörtern wie „Boulette“ und „Kartoffelpuffer“ landeten?

„„Das ist halt ’ne Boulette“ – Interview mit Sarah über das Berlinerische“ weiterlesen

„Ich hatte das schwäbischste Schwäbisch von allen“ – Interview mit Kerstin

Was passiert mit ihrem Dialekt, wenn eine Schwäbin ins Rheinland zieht? Welche Wörter sind typisch Schwäbisch und wie ist das mit der Aussprache? Mit Kerstin habe ich zusammen Literaturübersetzen in Düsseldorf studiert. Dass sie ursprünglich aus Baden-Württemberg kommt, hört man ihr heute kaum noch an. Für die Reihe „Dolle Dialekte“ habe ich mit ihr über den schwäbischen Dialekt gesprochen.

Kerstin im Café „„Ich hatte das schwäbischste Schwäbisch von allen“ – Interview mit Kerstin“ weiterlesen

„Ich mag das Wort ‚Mahlzeit'“ – Interview mit Mai Okubo

Was zieht eine Japanerin nach Deutschland? Und wie kommt sie mit der Sprache zurecht? Ich habe Mai Okubo im Düsseldorfer KIT-Café getroffen und mit ihr über Lieblingswörter und sprachliche Schwierigkeiten gesprochen. Vorerst noch auf Englisch. Das nächste Interview wird sie dann sicher schon auf Deutsch geben können.

Mai im Café „„Ich mag das Wort ‚Mahlzeit’“ – Interview mit Mai Okubo“ weiterlesen

Mein Sabbatical – die Finanzierung

Anfang 2015 arbeitete ich als Angestellte in einem Übersetzungsbüro und wusste: Ich möchte etwas ändern. Etwas Neues machen. Beruflich sollte es irgendwie weitergehen, ich wusste nur noch nicht, wohin. Ich war also unzufrieden genug, um zu träumen. Aber noch nicht so weit zu kündigen, denn ich hatte ja noch keinen neuen Plan. In dieser Zeit entdeckte ich das Projekt Mein Grundeinkommen.

„Mein Sabbatical – die Finanzierung“ weiterlesen