Mehr von mir in der WZ

Ist der Job einer Museumsaufsicht eigentlich wirklich so langweilig? Wie funktioniert ein Poetry Slam für Gehörlose? Und wieso sieht der Bücherschrank am Friedensplätzchen immer so aufgeräumt aus? Diesen und anderen Fragen bin ich in den letzten Monaten für den Düsseldorf-Teil der Westdeutschen Zeitung nachgegangen. Deshalb gibt’s hier eine kleine Übersicht mit den Links zum Weiterlesen.

1. Warum sich Wildfremde jetzt Postkarten schicken

In der Zeitung hatte ich über das Projekt Postcrossing gelesen: Wer sich auf der Website anmeldet, schickt sich Postkarten mit Menschen aus aller Welt. An wen genau die nächste Karte geht und von wem man eine in seinem Briefkasten findet, wird ausgelost. Das musste ich unbedingt ausprobieren. Und weil es so toll war, auch drüber schreiben.

2. Museumsaufsichten: Die Bodyguards der Kunst

Im „KIT – Kunst im Tunnel“, einem meiner liebsten Ausstellungsräume, arbeiten Jan Drescher und Ulrich Steines als Museumsaufsicht. Von den beiden habe ich einiges über ihren Beruf gelernt. Zum Beispiel, dass man als Besucher eigentlich einen Abstand von einem halben Meter zu den Kunstwerken wahren müsste. Macht nur keiner. Und dass, wenn ein Video sagt: „Komm, zieh deine Hose aus“, es tatsächlich Leute gibt, die anfangen sich die Hose auszuziehen.

3. Höherweg: Eine Entdeckungsreise zur Wurstbude

Alexandra Wehrmann, Journalistin und Bloggerin (vom Düsseldorf-Blog theycallitkleinparis), organisiert ganz ungewöhnliche Stadtrundgänge. An Orte, die auf den ersten Blick nicht so pralle aussehen. Und die dann umso mehr überraschen, weil Menschen und Geschichten sie zum Leben erwecken. So geschehen mit dem Höherweg. Wie sie auf solche Rundgänge kommt, erzählte mir Alexandra vorab für die WZ.

4. Ein Besuch im Untergrund: Der Tunnelrest und seine Geschichte

Und nochmal das geliebte KIT: Jeden dritten Samstag im Monat gibt es dort eine Architekturführung. Da geht es dann mal nicht um die Kunst, sondern um den Tunnel selbst. Wo kommt der eigentlich her? Was war vorher da drin? Und was ist so besonders an einem Tunnel als Ausstellungsraum? Von der Führung mit Irene Bretscher war ich so begeistert, dass auch hierüber ein Text entstand.

5. Dichterwettstreit für Gehörlose

Beim Poetry Slam im Zakk war ich während meiner Studentenzeit so einige Male. Aber noch nie bei einem für Gehörlose! Gebärdensprache ist ja sowieso schon faszinierend. Wenn diese Gebärden dann noch poetisch auf einer Bühne präsentiert werden, ist man mittendrin in den Geschichten. Und was man nicht verstanden hat, übersetzte eine Dolmetscherin in die Sprache der Hörenden.

6. Der Unterbilker Bücherschrank und seine Patin

Seit Jahren komme ich immer wieder am Bücherschrank auf dem Friedensplätzchen vorbei. Mal stelle ich gelesene Bücher hinein, oft schnökere ich nur und schaue, ob was für mich dabei ist. Was mir aber jedes Mal aufgefallen ist: Der Schrank ist immer tippitoppi aufgeräumt. Kein Müll, keine Zeitschriften, saubere Scheiben. Wie kann das sein, habe ich mich gefragt. Und Ingrid Kahmann gefunden, eine Anwohnerin, die sich jeden Tag aufs Neue rührend um ihren Bücherschrank kümmert.

7. „Zero Waste“ für Einsteiger: Weniger Müll mit einfachen Tricks

Für meinen allerersten WZ-Artikel stellte ich Tricks zusammen, mit denen man seinen Müll reduzieren kann. Ich hatte mich schon seit einer Weile mit dem Thema „Zero Waste“ beschäftigt und wollte ein paar der Kniffe weitergeben, die ich selbst praktisch und schön fand. Wie Leitungswasser zu trinken. Oder duftende Seifenstücke im Badezimmer liegen zu haben.

8. Porträts von Düsseldorfer Start-ups

Kurz vor der Start-up-Woche besuchte ich ein paar Düsseldorfer Jungunternehmer und ließ mir ihre Ideen erzählen: Die Firma Welect will Werbung als alternative Zahlmethode etablieren, der Franzose Eric Oberlin stellt Fahrräder aus Bambus her, Wmoove hat eine mobile Anlage erfunden, die aus Müll Energie gewinnt, und Kluba Medical hat einen Kopfschutz für Babys entwickelt, der Verformungen vorbeugen soll.

9. Start-up-Woche

Während der Start-up-Woche suchte ich mir dann zwei Veranstaltungen heraus. Beim Vortrag „Leben vom Design“ ging es darum, wie man als Kreativer denn nun sein Honorar berechnet. Und bei der „Fuck-up-Night“ erzählten vier Gründer ihre Geschichten vom Scheitern, weil darüber sonst viel zu wenig geredet wird.

10. Kolumne Urban Sketching

Janko zeigt den WZ-Lesern jeden Monat ein anderes Stückchen Düsseldorf. Zum Beispiel das Jan-Wellem-Denkmal auf dem Marktplatz. Oder das Fortuna-Büdchen am Rhein. Zu jeder urbanen Skizze gibt es einen kleinen poetischen Text von mir.

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