Urbane Skizzen und Design – Interview mit Janko Grode

Es muss nicht immer Sprache sein – auch Janko Grode hält die Stadt in seinem Skizzenbuch fest. Mit Fineliner und Aquarellkasten zieht er durch Bahnhöfe, Kneipen und Buchläden und skizziert urbane Szenen. Ich habe mich dazugesetzt und mit dem Illustrator und Designer über seine ersten Zeichnungen gesprochen und darüber, was aus einer Zeichnung alles entstehen kann.

Johanneskirche

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Wie man die Stadt interviewt – ein Gespräch mit Alexandra Wehrmann

Ob eine Party Spaß macht, hängt zum Großteil von den Gästen ab. Von dem, was man daraus macht. Eine Stadt ist da nicht anders – es sind ihre Bewohner, die sie prägen. Auf ihrem Blog theycallitkleinparis schreibt die Journalistin Alexandra Wehrmann über Düsseldorf. Doch bleibt die Stadt am Rhein bei ihr kein Objekt, sondern wird zum Gesprächspartner. Wie sie zum Bloggen kam und wo sie die Menschen findet, die sie interviewt, erzählt sie uns am besten selbst.

theycallitkleinparis
Foto: Alexandra Wehrmann

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Kreatives Schreiben im Alltag – 10 Inspirationen

Wie komme ich wieder mehr zum Schreiben? Wo finde ich Inspiration? Und was tun bei einer Schreibblockade? Während meines Projektes One Poem a Day habe ich mich mit diesen und anderen Fragen rund ums Thema „Schreiben“ beschäftigt. Antworten und neue Fragen fand ich in der Kunst, bei anderen Bloggern, Dichtern, aber auch im Supermarkt oder im Regionalzug. Für alle, die ein wenig in den Texten zur Urbanen Inspiration stöbern möchten, gibt es im Folgenden eine kleine Übersicht. Mit einem Klick auf die jeweilige Überschrift gelangt ihr zu den kompletten Texten.

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U-Bahnes Schreiben – Interview mit der Künstlerin Enne Haehnle

Vor einem Jahr wurde in Düsseldorf die Wehrhahnlinie eröffnet. Jeder der sechs neuen U-Bahnhöfe wurde von einem anderen Künstler gestaltet. Für Freunde des geschriebenen Wortes ist die Station am Kirchplatz besonders interessant: Orangefarbene Linien ziehen sich durch den Bahnhof und biegen sich zu Wörtern, die nur aus bestimmten Perspektiven lesbar sind. Das Konzept für Spur X stammt von Enne Haehnle. Die Künstlerin lebt heute in Leipzig, schaut aber noch regelmäßig in Düsseldorf vorbei. Bei Kaffee und Kuchen im KIT Café hatte ich die Gelegenheit, mit ihr über die Besonderheiten bei Kunst am Bau und die Idee hinter den geschwungenen Linien zu sprechen.

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Wie man mit Worten fotografiert – ein Interview mit Simon Márton

[Please click here to read the original interview in English.]

Als ich vor kurzem in Budapest war, entdeckte ich das Buch Polaroidok von Simon Márton1. Kurze Verse, versehen mit Nummern, manchmal nur ein kleiner Abschnitt pro Seite – sprich: eine hochinteressante Schreibweise! Da gab es nur ein kleines Problem: Ich kann kein Ungarisch, wollte aber unbedingt mehr über diese Form und das Buch wissen. Also habe ich Márton einfach gefragt.

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How to take photos with words – an interview with Simon Márton

[Die deutsche Übersetzung des Interviews gibt es hier.]

When I was in Budapest a few month ago, I discovered the book Polaroidok by Simon Márton1. Short lines, together with numbers, sometimes just a small passage on one page – in other words: a highly interesting form of writing! There was just a little problem: I don’t speak any Hungarian. But I absolutely wanted to learn more about this form and about the book. So I just asked Márton.

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Woran arbeitet ihr gerade?

So manch einer wird sich als Kind gefragt haben, was die Eltern denn eigentlich den ganzen Tag machen, wenn sie „auf Arbeit“ sind. Noch heute hat man ja Freunde, die Head of Management of Distribution of irgendwas sind und bei denen keiner so genau weiß, was das jetzt nun heißt. Und wenn dann auch noch ein langjähriger Kollege plötzlich mit einem Hobby wie Klöppeln oder Djembe um die Ecke kommt, gibt’s kein Halten mehr: Jetzt zeig doch mal, was genau machst du da? „Woran arbeitet ihr gerade?“ weiterlesen

Mit Schnipselpoesie gegen Schreibblockaden

In vielen Blogs, in denen es ums Schreiben geht, taucht ein Thema immer wieder auf: die Schreibblockade. Die Freiheit, über alles schreiben zu können, scheint uns manchmal zu blockieren. Wenn dann noch der hohe Anspruch an sich selbst hinzukommt, dass das jetzt aber gut werden muss, schreibt man am Ende gar nichts. Um solch eine Blockade zu überwinden, müssen wir also genau bei diesen beiden Auslösern ansetzen: Freiheit und Druck. Und sie ins Gegenteil umkehren – mit Schnipselpoesie. „Mit Schnipselpoesie gegen Schreibblockaden“ weiterlesen