Freie Platzwahl – Wo man als Freelancer überall arbeiten kann

Das Beste an der Freiberuflichkeit ist die Abwechslung. Man hat verschiedene Projekte für unterschiedliche Kunden. Und wenn man wie ich hauptsächlich am Laptop liest und schreibt, kann man von überall aus arbeiten. Hier ein kleiner Überblick über die Möglichkeiten, die ich in den letzten Monaten ausprobiert habe – mit Spezial-Tipps für Düsseldorf.

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„Hin und wieder sollten wir mit Abstand auf unser Leben blicken“ – Interview mit Tobi über sein Sabbatical

Es muss nicht immer gleich ein ganzes Jahr sein: Auch drei Monate Auszeit können reichen, um lang gehegte Träume zu verwirklichen und den Blick aufs eigene Leben zu verändern. Das beste Beispiel ist Tobi, der das Konzept Sabbatical in seiner Firma einführte und sich selbst Ende 2015 nach Neuseeland aufmachte.

Foto: Tobi

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Mein allererster Job

Erst die Arbeit, dann die Berufung – bevor ich zum ersten Mal so richtig Geld wie ein Erwachsener verdiente, haben mir eine Menge Nebenjobs das Portemonnaie aufgefüllt. Am besten in Erinnerungen geblieben ist mir wohl der Job in einem Bekleidungsgeschäft – denn es war mein allererster. Wenn ich heute daran zurückdenke, stelle ich erstaunt fest, auf welche Weise dieser Job mein Bild von Arbeit geprägt hat.

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„Ich wollte einfach länger reisen“ – Interview mit Annika über ihr Sabbatical

Ein halbes Jahr lang ist Annika durch Südamerika gereist. Und das, ohne ihren Job an den Nagel zu hängen. Sie hat die Möglichkeit eines Sabbaticals genutzt. Das hat mich natürlich interessiert: Wie hat sie ihre Auszeit finanziert? Was hat sie alles erlebt und wie ist es, danach wieder zurückzukommen?

Foto: Annika

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Motivationwonderland – 3 Tipps zum Zeitmanagement

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit besuchte ich ein Seminar zum Thema Zeitmanagement. Ich wollte mich nicht totoptimieren, aber drei Tipps waren so gut, dass ich noch immer davon profitiere:

1. Ein freier Schreibtisch

Mein Schreibtisch war schon seit Schulzeiten nicht mehr groß dekoriert. Fotos, Schreibtischsets und Überraschungseierfiguren waren also lange passé, aber ich konnte sehr gut stapeln. Einfach hübsche Stapel machen und sie hoch in die Ecken des Schreibtischs schieben. Und wenn da kein Platz mehr war, an die Kanten. So näherten sich die Stapel mehr und mehr meiner kleinen Arbeitsfläche in der Mitte, was zur Folge hatte, dass ich immer mindestens mit einem Auge bei einem anderen Projekt war als bei dem, das ich eigentlich gerade bearbeiten wollte. „Motivationwonderland – 3 Tipps zum Zeitmanagement“ weiterlesen

„Wir wollten einfach nie etwas anderes machen“ – Über die Gründerinnen des manko café + workspace

Nataly und Luise haben sich einen Traum erfüllt. Vor vier Wochen eröffneten sie das manko café + workspace in Düsseldorf-Friedrichstadt. Wie sie auf das Konzept kamen, was sie vorher gemacht haben und ob es schon Pläne für die Zukunft gibt, verrieten sie mir bei einem kleinen Plausch am Tresen.

Foto: Annika Bethan

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Wie ich mein Sabbatical verbrachte – Teil II

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5. Ausprobieren

Was wollte ich denn noch schon immer mal machen, fragte ich mich. Ich mag Bücher, sehne mich aber auch nach etwas Praktischem, Sinnvollem … Buchbinden! Beim Buchbindeworkshop lernte ich, was eine Ahle ist, wie viele Löcher man für welche Bindung in den Falz piekst, dass Leim schneller an den Fingern trocknet, als man „Buchdeckel“ sagen kann, und was für tolle große Maschinen es zum präzisen Schneiden oder zum Pressen eines Buchblocks gibt. Und ein Wochenende später gleich noch, was Siebdruck ist. Das steht in Museen oft an den Werken und darunter konnte ich mir immer nichts vorstellen. Jetzt habe ich mit dieser Technik selbst ein paar Buchdeckel in den Siebdrucktrendfarben Neonpink und Neonorange gedruckt. „Wie ich mein Sabbatical verbrachte – Teil II“ weiterlesen

Wie ich mein Sabbatical verbrachte – Teil I

Der Job war gekündigt und die Freiheit rief. Ein Jahr Sabbatical lag vor mir. Dass es ein ganzes Jahr werden würde, wusste ich allerdings im November 2015 noch nicht. Mein Plan war es lediglich, mal keinen Plan zu haben. Den Kopf beiseite zu schieben und mal nicht auf die Stimmen zu hören: „Aber der Lebenslauf!“, „Es ist immer einfacher, sich von einer sicheren Stelle aus zu bewerben!“, „Du musst doch was Richtiges machen!“. Stattdessen mal nur auf den Bauch zu hören. Und der wollte Dinge ausprobieren, für die neben einer Vollzeitstelle nie Zeit und Kraft da sind. Und herausfinden, in welche Richtung es weitergehen soll. Was ich dann so gemacht habe? Hier kommen die 8 Themen, die mich während meiner persönlichen Auszeit am meisten beschäftigt haben: „Wie ich mein Sabbatical verbrachte – Teil I“ weiterlesen

Mein Sabbatical – die Finanzierung

Anfang 2015 arbeitete ich als Angestellte in einem Übersetzungsbüro und wusste: Ich möchte etwas ändern. Etwas Neues machen. Beruflich sollte es irgendwie weitergehen, ich wusste nur noch nicht, wohin. Ich war also unzufrieden genug, um zu träumen. Aber noch nicht so weit zu kündigen, denn ich hatte ja noch keinen neuen Plan. In dieser Zeit entdeckte ich das Projekt Mein Grundeinkommen.

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Ohne schlechtes Gewissen ins Sabbatical

„Was, du hast einfach gekündigt, ohne etwas Neues zu haben? Mutig!“ So reagierten viele, wenn ich ihnen erzählte, dass ich gerade eine Auszeit nehme. Umso weiter das Sabbatical fortgeschritten war, desto stolzer war ich auf diesen Umstand und desto selbstbewusster konnte ich davon erzählen. Doch gerade am Anfang war ich selbst noch ein bisschen unsicher und zweifelte sofort an allem, wenn ich einen schlechten Tag hatte. „Ohne schlechtes Gewissen ins Sabbatical“ weiterlesen