Google, Starbucks & Co. – Warum heißen die so?

Woher kommt eigentlich der Name IKEA? Oder Häagen-Dazs? Und warum heißt Google Google? Ich habe mir mal ein paar große Unternehmen geschnappt und geschaut, warum die so heißen, wie sie heißen.

Picadilly Circus im Jahr 2000

1. Starbucks

Hier war der Klassiker „Moby Dick“ die große Inspiration. Die drei Starbucks-Gründer Bowker, Baldwin und Siegl dachten zuerst an das Schiff aus dem Buch. Tja, wäre Starbucks so erfolgreich geworden, wenn es „Pequod“ geheißen hätte? Eigentlich gilt ja: Je einfacher, desto besser. Und als Kaffeekette ein „pee“ im Namen zu haben, ist vielleicht nicht so die gute Idee.

Eine alte Minenkarte, auf der eine der Minenstätte „Starbo“ hieß, brachte Bowker schließlich nochmal dazu, Moby Dick durchzublättern. Da war doch was … richtig: Der erste Maat des Schiffs heißt – Starbuck. Und Starbucks it was.

2. IKEA

Okay, das ist ein bisschen langweiliger: IKEA ist einfach ein Akronym, also ein Kurzwort aus den Anfangsbuchstaben des Gründers Ingvar Kamprad, des Bauernhofs seiner Eltern – Elmtaryd – und des Dorfes Agunnaryd, in dem der Hof lag.

Umso cooler ist dafür das System hinter den Produktnamen: Da sich Kamprad Zahlen schlecht merken konnte, gab es von Anfang an diese tollen skandinavischen Namen für die verschiedenen Produktkategorien.

Regale haben zum Beispiel immer männliche Vornamen, wie Albert, Ivar oder natürlich Billy. Teppiche haben dänische Ortsnamen: Höjerup, Arnager, Roskilde. Und so weiter. Couchtische haben schwedische Ortsnamen, Essstühle finnische, Stoffe und Gardinen weibliche Vornamen, Gartenmöbel heißen wie schwedische Inseln.

Es soll sogar zwei Angestellte geben, die nur für diese Produktnamen zuständig sind. Großartig!

3. Häagen-Dazs

Ach, das ist ja witzig: Häagen-Dazs sollte einfach nur schön dänisch klingen – heißen tut es gar nix. Komplett ausgedacht. Vom US-amerikanischen Gründer Reuben Mattus, der für sein Eis einen besonderen Namen wollte. Dänemark verband der polnische Einwanderer mit guter Qualität von Milchprodukten. Zack, fertig.

Dass es das ä im Dänischen gar nicht gibt, macht ja nix. Und auch das z war nur ein bunter Buchstaben-Streusel, der für die Amis nach europäischer Tradition und Handwerkskunst aussehen sollte. Muss man trotzdem erstmal drauf kommen.

4. Google

Larry Page und Sean Anderson hatten für ihre Suchmaschine zuerst den Namen Googol auf dem Whiteboard stehen. Der Begriff bezeichnet eine Zahl – und zwar eine Eins mit 100 Nullen. Passt doch super für die Weiten des Internets.

Beim Checken, ob die Domain noch zu haben war, vertippte sich Anderson – aus Googol wurde Google. Google.com war noch verfügbar, der Name gefiel. Und der Rest ist Geschichte.

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